Rotes Grün! – Die Debatte geht weiter…

Gepostet von am Jul 29, 2013 in Aktuelles, Allgemein | 2 Kommentare

Thie_Rotes_GruenAm 25. Juli veröffentlichte Felix Werdemann im FREITAG eine ausführliche Rezension zur Publikation: “Rotes Grün. Pioniere und Prinzipien einer ökologischen Gesellschaft.”, auf die wir an dieser Stelle gern verweisen wollen. Der Autor, Hans Thie, hat als wirtschaftspolitischer Referent der Bundestagsfraktion und Teammitglied hier bei PLAN B unsere Debatten und politischen Vorschläge begleitet und geprägt. Auf unserer Debattensite des PLAN B wurde sein Buch im Juni angekündgt.

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Frage der Woche, 1. Oktober 2012

Gepostet von am Okt 1, 2012 in Aktuelles, Frage der Woche | 6 Kommentare

Ist der “ökologische Fussabruck” geschlechtsneutral?

Fazit: Leider kam keine Debatte zu dieser Frage zustande, da nach Aussage der Kommentierenden die Frage nicht verstanden wurde.

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Frage der Woche, 17. September 2012

Gepostet von am Sep 17, 2012 in Aktuelles, Frage der Woche | 34 Kommentare

Mit welchen Mitteln kann man den Verbrauch von Metallen und anderen nicht-energetischen Rohstoffen effektiv senken?

Fazit: Als  zentraler Hebel zur Regulierung des Rohstoffverbrauchs hat sich in der Debatte die Lebensdauer von Produkten herausgestellt. Zur Förderung qualitativ hochwertiger und langlebiger Produkte kristallisierten sich in der Diskussion zwei Aspekte heraus: Die Ächtung von Sollbruchstellen im Sinne der geplanten Obsoleszenz und eine Förderung von Reparaturmaßnahmen.

Zusammenfassung: Es bestand weitgehend Einigkeit darüber, dass der Ressourcenverbrauch stark von dem Lebenszyklus eines Produktes abhängt. Die daraus gezogenen Forderungen sind: Die zu erwartende Lebensdauer eines Produktes zu Kennzeichnen um bewussten Konsum zu ermöglichen; geplante Obsoleszenz entweder zu verbieten, zu kennzeichnen oder zumindest Öffentlichkeit für dieses Problem unter Nennung spezifischer Produkte herzustellen; die Reparaturfähigkeit und Möglichkeit Produkte dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik anzupassen durch Modularisierung, Standardisierung und vorgeschriebener Mindestvorhaltezeit von Ersatzteilen zu erhöhen; auf kommunaler Ebene öffentlich zugängliche Werkstätten anzubieten, welche es BürgerInnen ermöglichen (wenn möglich unter fachkundiger Hilfe) ihre Produkte selbst zu reparieren, sowie eine öffentliche Plattform für nachhaltig konzipierte Produkte und jeweils Reparaturanleitungen u. ä. (ggf. in Form eines Wikis) und Bezugsquellen für Ersatzteile um Konsumenten in die Lage zu versetzen sich für „gute Produkte“ zu entscheiden. Mehrfach problematisiert wurde, dass das Wirtschaftssystem darauf angewiesen sei, möglichst viel Umsatz zu generieren um Profite zu realisieren, dass also ein entschleunigter Konsum das Wirtschaftssystem in seiner (Schein-)Stabilität gefährden würde.

Appelle an die Konsumenten gezielt Produkte nach nachhaltigen Kriterien auszusuchen waren prominent vertreten. Vorgeschlagen wurde, hochwertige Produkte gemeinsam anzuschaffen.  Ressourcenverbrauch über Steuern zu regulieren war umstritten, vor allem aufgrund befürchteter sozialer Unausgewogenheit. An Recycling-Ansätzen wurde kritisiert, dass diese oftmals viel Energie verbrauchen würde. Dem wurde entgegnet, hier sollten vermehrt erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Um Recycling zu fördern wurden Pfandsysteme für besonders ressourcenintensive Produkte vorgeschlagen.

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Knallharter Wettlauf um knapper werdende Rohstoffe

Gepostet von am Aug 27, 2012 in Aktuelles, Allgemein, Interview | 1 Kommentar

Kirsten Tackmann, landwirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, und Ulla Lötzer, wirtschaftspolitische Sprecherin, analysieren im Interview der Woche auf www.linksfraktion.de, wie Finanzmärkte, Konzerne und Lobbyisten mit unserer Lebensgrundlage spekulieren und wer dabei auf der Strecke bleibt – obwohl es gute Lösungen gibt für einen sozialen, ökologischen und demokratischen Umbau der Gesellschaft.

Vergangene Woche hat US-Präsident Obama Bauern im Mittleren Westen der USA besucht. Maisfelder bis zum Horizont, alles vertrocknet, staubig. Davor vier Brüder, die gemeinsam diese Dürrelandschaft bewirtschaften. Schon jetzt hat der Wassermangel sie um mehr als ein Drittel ihrer Ernte gebracht. Regen wird erst im Herbst erwartet. Solche Bilder zeigen konkrete Auswirkungen der Rekord-Trockenheit: Farmer, die in ihrer Existenz bedroht sind, ihr Vieh schlachten, vor dem wirtschaftlichen Aus stehen. Was aber bedeuten die Ernteausfälle in den USA darüber hinaus? Steigende Lebensmittelpreise weltweit?
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