PLAN B konkret – Energie

Gepostet von am Nov 19, 2015 in | Keine Kommentare

Diskussionsveranstaltung zur Energiepolitik der LINKEN

Programm:
16.30 Uhr Einlass, Stehcafé

17.00 Uhr: Begrüßung
Das Plan B Projekt der Bundestagsfraktion Die LINKE
Dr. Kirsten Tackmann (MdB)

17.10 Uhr: Plan B Konkret Energie, Kommunen und Stadtwerke als Schaltstellen der Energiewende. Wie ist der Diskussionsstand zur Energiepolitik innerhalb der Linken?
Uwe Witt (Referent der Bundestagsfraktion der LINKEN)

17.25 Uhr: Regionale Wertschöpfung im Energiebereich – welche Ansätze sind realistisch?
Jan Teut (Teut GmbH)

17.35 Uhr: Energiepolitik vor Ort: Welche Ziele verfolgen die Gemeinden Wittstock und Heiligengrabe im Bereich der regenerativen Energieversorgung?
Jörg Gehrmann, Bürgermeister der Stadt Wittstock
Holger Kippenhahn, Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe

17.50 Uhr: Regionalplan Wind, wie ist
der aktuelle Sachstand?
Ansgar Kuschel, Leiter Regionale Planungsstelle Prignitz – Oberhavel

18.00 Uhr: Diskussion mit den Referenten
Diskussionsleitung: Andreas Bergmann (Die LINKE, Wittstock)

19.00 Uhr: Schlusswort:
Dr. Kisten Tackmann

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Kommunen und Stadtwerke als Schaltstelle der Energiewende

Gepostet von am Nov 18, 2015 in | Keine Kommentare

Vortragsreihe: „PLAN B – Das rote Projekt für einen sozial-ökologischen Umbau“.

Eine Energiewende mit Tempo und Akteursvielfalt verlangt weiterhin Investitionen von Bürgern, Bürgergemeinschaften und genossenschaftlichen Erzeugern. Das ist unstrittig. Für die Zukunft aber, so unsere These, sollten auch Stadt- und Gemeindewerke mehr Verantwortung übernehmen. Und zwar nicht nur deshalb, weil DIE LINKE mehr öffentliches Eigentum im Energiesektor anstrebt, sondern weil eine im Kern dezentrale Energiewende Schaltstellen braucht für das Management des Prozesses. Etwa um das natürlicherweise schwankende Dargebot von Wind- oder Sonnenstrom mit der Nachfrage in Übereinstimmung zu bringen, um die Energieeffizienz zu forcieren und um den Wandel sozial abzufedern. Es spricht viel dafür, dass Stadtwerke dies aufgrund ihrer Größe und ihrer Kompetenzen besser und demokratischer meistern können als andere Energieversorger, klassische Ökostromanbieter oder gar Strombörsen.

Der Vortrag beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit dem schrumpfenden und zugleich wachsenden Kuchen bei Geschäftsfeldern kommunaler Energieversorger, mit dem Sinn und Unsinn einer “unbedingten Dezentralität” regenerativer Energiesysteme sowie mit der Zukunft der Grünstromvermarktung.

Diese Fragen und mehr werden am 18. November von 18 – 20 Uhr im Zentrum der öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung stehen.

Sie findet in der VHS Stralsund, Friedrich-Engels-Straße 28, statt. Der Eintritt ist frei.

Mit:

• Uwe Witt, Referent für Energiepolitik der Bundestagsfraktion DIE LINKE

• Stephan Latzko, Klimaschutzmanager des Landkreises Vorpommern-Rügen

• Bertold Meyer, Bürgermeister von BioEnergieDorf Bollewick

Zum Plan B: Wie wollen wir im Jahr 2050 leben? Wie kann eine Zukunft mit weniger Ressourcenverbrauch und mehr Energieeinsparung aussehen. Diesen Fragen stellt sich der „PLAN B – Das rote Projekt für einen sozial-ökologischen Umbau“. Der PLAN B skizziert anhand konkreter Projekte, wie mehr Ökologie, mehr Gerechtigkeit und mehr Demokratie Hand in Hand gehen können. In einer ersten Phase des PLAN B in den Jahren 2012 und 2013 wurden wir für die Bereiche Energie, Verkehr, Agrar und Industrie langfristige Szenarien entworfen. Nun folgen konkrete Projekte. Es geht um die Weichen, die mit Blick auf die kommenden Jahre gestellt werden müssen. Was steht aktuell und mittelfristig auf der Agenda eines sozial-ökologischen Umbaus? Dabei geht es nicht um Vollständigkeit. Es geht darum, exemplarisch festzuhalten, was an wirklich Neuem, an Umbrüchen und möglichen Konflikten vor der Tür steht.

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Von Hamburg lernen…

Gepostet von am Okt 1, 2013 in Aktuelles, Allgemein, Interview | 1 Kommentar

fs-castorMit der Bundeswahl stimmten Bürgerinnen und Bürger in Hamburg für ein städtisches Energienetz. Der erste Schritt für eine kommunale Energiewende ist getan. Jetzt können die Herausforderungen von den nötigen Investitionen bis zur sozialen Preisgestaltung einer nachhaltigen Energieproduktion und -versorgung in Angriff genommen werden. Solche regionalen Schritte, in denen sich Bürgerinnen und Bürger für die Gestaltung ihres Lebensumfeldes von heute und morgen ausgesprochen haben, stehen im Mittelpunkt großer und auch umkämpfter gesellschaftlicher Auseinandersetzungen.

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Hans Thie: Umkämpfte Energiewende – Rückblick und Ausblick in zugespitzten Thesen

Gepostet von am Aug 16, 2013 in Aktuelles, Allgemein | 9 Kommentare

Hans_Thie-PortraitHans Thie umreißt in acht Thesen politische Konflikte und Handlungsstrategien rund um die Energiewende, verweist auf die breiten Ansätze einer Energiewende “von unten” und den enormen politischen Handlungsbedarf. “Wer den ökologischen Fortschritt will, muss für Angstfreiheit im Wandel sorgen. Die Protagonisten der Energiewende sind aufgerufen, die soziale Frage in ihrer ganzen Wucht ernst zu nehmen und zu ihrer Entschärfung beizutragen. Geschieht das nicht, kann es doch noch zu einem Verzögerungsbündnis kommen. In der Netzfrage haben die Gegner der Energiewende es geschafft, Verwirrung zu stiften. Die Verteidiger haben keine gemeinsame Botschaft…”, so beginnt seine 6. These.  

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Neue Energie für Berlin! Ein Modell für Energiedemokratie

Gepostet von am Aug 30, 2012 in Aktuelles, Allgemein | 2 Kommentare

Michael Below ist Vertrauensperson des Berliner Energietischs für das Volksbegehren “Neue Energie für Berlin“. In seinem Beitrag stellt er die zwei zentralen Forderungen des Volksbegehrens vor: Rekommunalisierung der Berliner Stromnetze und Gründung kommunaler Stadtwerke mit ganz neuen Beteiligungsformen für die EinwohnerInnen Berlins an der Entscheidungsfindung und Kontrolle. Übergeordnetes Ziel des Volksbegehrens ist es, die Energieversorgung in Zukunft nach demokratischen, ökologischen und sozialen Kriterien zu organisieren.

Die Klimakrise ist ein Dauerbrenner. Spätestens seit dem Rio-Gipfel vor 20 Jahren gehört sie zu den globalen Problemen, die immer wieder auf prominent besetzten Gipfeltreffen vor den Augen der Weltöffentlichkeit debattiert werden. Eine Lösung ist auf dieser Ebene aber weiterhin nicht in Sicht, denn eine grundsätzliche Veränderung unseres Wirtschaftssystems ist notwendig. Unsere Produktions- und Lebensweise stößt an ihre Grenzen. Angesichts des Scheiterns der Regierungspolitik nehmen immer mehr Menschen den Kampf um Klimagerechtigkeit in die eigene Hand – in globalen Bewegungen wie auch in lokalen Initiativen. In den Auseinandersetzungen zeigen sich immer wieder die Wechselwirkungen zwischen ökologischer und ökonomischer Krise und der Krise der Demokratie.

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