Frage der Woche, 22. Oktober 2012

Was sind Deiner Meinung nach die drei wichtigsten Voraussetzungen, damit lokale Umbauprojekte erfolgreich sein können?

Fazit:

1. Eine Regierung, die nicht die Interessen der Industrie und des Geldadels vertritt
2. Umverteilung der Vermögen zur Finanzierung
3. Echte Selbstbestimmung der Bürger (Räte)

1. Dass Güter des täglichen Bedarfs so regional wie möglich produziert und konsumiert werden.
2. Die Marke “Regional” muss das Maß der Dinge und Statussymbol werden.
3. regionale müssen Wirtschaftskreisläufe gefördert werden.

1. transparent
2. bürgernah
3. vernetzt mit BIs, Vereinen und Parteien

Es gibt viele lokale oder regionale Initiativen, die konkrete Umbauprojekte vorantreiben wollen. Zum Beispiel Energiegenossenschaften oder die sogenannten 100%-Regionen, also Städte und Landkreise, die innerhalb überschaubarer Zeiträume vollständig auf erneuerbare Energien umsteuern wollen. Zum Beispiel Projekte für einen entgeltfreien öffentlichen Nahverkehr oder für den gemeinschaftlich organisierten Gemüseanbau. Daraus resultieren wichtige Fragen: Wie organisiert man durchsetzungsfähige Projekte? Gibt es hier Erfahrungen, die sich verallgemeinert auf den Punkt bringen lassen? Wie sorgt man für ein dauerhaftes Engagement bei den Beteiligten?

PLAN B im kommunalen Praxistest. Darum geht es auch bei der Konferenz „Für LINKS im Amt“, die am 3. November 2012 in Berlin stattfindet. Bei diesem Zusammentreffen der Kommunalpolitikerinnen und -politiker in und bei der LINKEN wird diskutiert, wie kommunalen Aktivitäten für einen sozial-ökologischen Umbau vorangetrieben werden können.

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12 Kommentare

  1. “Was sind Deiner Meinung nach die drei... von Hans Bransen am 22-10-2012

    Hans Bransen sagt:

    “Was sind Deiner Meinung nach die drei wichtigsten Voraussetzungen, damit lokale Umbauprojekte erfolgreich sein können?”

    Eine wichtige Voraussetzung ist, dass die Linke nicht an Umbauprojekten beteiligt ist !

    • Wenn ein “Kindskopf” eine dumme... von Wolfgang am 24-10-2012

      • Jedenfalls war ich schlau genug meine... von Hans Bransen am 24-10-2012

        • GUT SO! von Margarete52 am 26-10-2012

  2. 1. Eine Regierung, die nicht die Interessen der... von Axel W. Marek am 23-10-2012

    Axel W. Marek sagt:

    1. Eine Regierung, die nicht die Interessen der Industrie und des Geldadels vertritt
    2. Umverteilung der Vermögen zur Finanzierung
    3. Echte Selbstbestimmung der Bürger (Räte)

    • darauf könnte es langfristig hinauslaufen von Margarete52 am 26-10-2012

  3. Ich selber lebe in einer Kommune, die Potentiale... von Falk Neuner am 24-10-2012

    Falk Neuner sagt:

    Ich selber lebe in einer Kommune, die Potentiale im landwirtschaftlichen und Energiesektor hat. Es gibt Ansätze der Selbstversorgung und des Handelns, die aber im kommunalen Erscheinungsbild nicht ankommen. Die Kommune beschäftigt sich lieber mit der Pflege und Schaffung von Denkmälern als mit der Analyse und Beförderung des Selbstversorgungspotentials.

    Umbauprojekte leben von einer gemeinschaftlichen Erkenntnis, dass Güter des täglichen Bedarfs so regional wie möglich produziert und konsumiert werden, und nicht ausschließlich Qualität und Preis im Vordergrund stehen. Letztendlich geht es darum, Fremdkonsum (Importe) schrittweise zu verringern und die eigenen Produktionspotentiale zu erschließen und weiterzuentwickeln. Bei Lebensmitteln oder Energie scheint dies am einfachsten möglich. Die Exportierer von Gütern müssen dabei die Katalysatoren sein, indem sie durch Export generierte Einkommen lokal reinvestieren, z.B. in Genossenschaftsprojekte zur Schaffung regionaler Produktionspotentiale.

    Die Marke “Regional” muss das Maß der Dinge und Statussymbol werden. Dass sich Menschen daran erfreuen können und dass der eigene Beitrag und Solidarität mit Schwächeren zum persönlichen Glücksfaktor werden, ist eine grundlegende Voraussetzung.

    Die Linke muss sich dafür einsetzen, dass regionale Wirtschaftskreisläufe gefördert werden, durch Aufklärung, auf Bundesebene durch gesetzliche Anreizsysteme oder auf kommunaler Ebene. Ein Beispiel für kommunale Ebene ist regionales Geld.

    • Nicht jede Kommune oder Kreis haben in der... von Andreas am 24-10-2012

      • Ich meine, die Kommune könnte die Organisation... von Falk Neuner am 25-10-2012

        • Alles interessante Antworten, die von viel Mut... von howetzel am 01-11-2012

    • Falk Neuner, Du hast vergessen, daß wir in... von Joachim Schulz / Mitglied DIE LINKE am 27-11-2012

  4. ich denke das liegt an den gewählten Politikern... von Margarete52 am 26-10-2012

    Margarete52 sagt:

    ich denke das liegt an den gewählten Politikern vor Ort. Wenn diese die Interessen der Bürger vertreten, statt ihren eigenen Vorteil zu sehen, dann kommen gute Projekte zustande.
    Auch die Bürger sind hier gefordert. Die müssen genau hinschauen was sie da wählen. Leider wird dem Bürger die Meinungsbildung erschwert, weil auch schon der Verdacht, jemand könnte auch nur den Hauch von “Links” haben, von der Presse abgestraft wird.
    Trotzdem gibt es immer wieder Projekte die Mut machen. Auch in kleinen und kleinsten Ortschaften. Ich beziehe zum Beispiel meinen durchgängig ökologischen Strom von einem Anbieter, der sich komplett im Besitz der Bürger befindet.
    Die Bürger müssen mehr mit einbezogen werden. Das ist eine schwierige Aufgabe, da die Menschen durch zu viele Lügen verunsichert sind und den Glauben an Verbesserungen verloren haben. Vertrauen zurückzugewinnen ist viel schwerer als es zu verspielen.