Bauer Willi nimmt PLAN B unter die Lupe

Gepostet von am Sep 25, 2015 in Aktuelles, Allgemein | Keine Kommentare

Bauer Willi prüfte im September die agrarpolitischen Positionen aller politischen Parteien und Fraktionen. Dabei stieß er auch auf den landwirtschaftlichen Teil des PLAN B. Nach anfänglicher Begeisterung wurde ihm unser Text dann allerdings doch schnell zu ökologisch: „Holla die Waldfee. Jetzt sind wir aber ganz schnell bei Öko gelandet,“ kommentiert er in seinem sehr lesenswerten Blogbeitrag. Dort hat sich mittlerweile eine muntere und kontroverse Diskussion entwickelt. Zwischen „Statt Kolchose und LPG jetzt mal was anderes“  über „Ziemlicher Stuss – aber bestes SED-Verlautbarungsdeutsch“ bis zu „Die Linke, so weh mir das tut zu sagen sind die einzigen die Alternativen heute aufzeigen“. Aber lest selbst hier weiter.

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PLAN B auf der Grünen Woche

Gepostet von am Jan 16, 2013 in Aktuelles, Allgemein | Keine Kommentare

Jedes Jahr findet Ende Januar in Berlin die Grüne Woche (IGW) statt. Bereits zum sechsten Mal ist auch die Bundestagsfraktion DIE LINKE mit dabei. Die weltgrößte Agrar- und Ernährungsmesse wird vom 18. bis 27. Januar 2013 unter dem Berliner Funkturm stattfinden. Die Linksfraktion stellt in diesem Jahr den PLAN B in den Mittelpunkt des Messeauftritts.

Unter dem Motto „Wer zieht den Karren aus dem Dreck?“ möchte die Fraktion mit den Besucherinnen und Besuchern der Messe über linke Agrar- und Energiepolitik ins Gespräch kommen. DIE LINKE. im Bundestag hat im Jahr 2012 einen Blick in die Zukunft gewagt. Wie stellen wir uns die Welt im Jahr 2050 vor? Wie wollen wir miteinander leben? Wie bekommen wir sozialen Wandel und globale Umweltveränderungen unter einen Hut? Denn eines ist klar: Es kann nicht mehr so weiter gehen wie bisher. Wir brauchen einen sozial-ökologischen Umbau – und umgebaut werden muss alles!

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Frage der Woche, 8. Oktober 2012

Gepostet von am Okt 8, 2012 in Aktuelles, Frage der Woche | 12 Kommentare

Benötigen wir eine umfassende Nachhaltigkeitskennzeichnung oder besser einzelne Siegel (z.B. Bio-Siegel, Regionalkennzeichnung, Gentechnikfrei-Kennzeichnung)?

Fazit: In der Debatte gab es kaum zwei Äußerungen, die die gleiche Meinung vertraten, Konsens bestand nur darin, dass wenn Siegel genutzt werden sollen, diese vom Staat definiert, kontrolliert und damit garantiert werden müssten und nicht von der Industrie.

Zusammenfassung: Die meisten Beiträge befürworteten die Verwendung von Siegeln unter der Maßgabe, dass diese von unabhängigen Stellen geschaffen und diese auch die Einhaltung der Kriterien überprüft. Einige wenige sind der Meinung, dass Siegel nicht unterstützenswert sind, weil entweder die Macht der KonsumentInnen bezweifelt wird oder weil neutrale Broschüren und Internetportale bevorzugt werden, da diese differenzierter informieren könnten. Eine dritte Position bevorzugt den direkten Kontakt zu den Produzierenden ohne Siegel abzulehnen.

Auch bei der Frage, ob die Verwendung eines oder mehrerer Siegel ersterbenswert sei, gehen die Meinungen auseinander. Befürworter der „Ein-Siegel-Politik“ beziehen sich auf die Übersichtlichkeit und/oder die Idee einer binären Logik von guten/schlechten Produkten. Befürworter mehrerer Siegel bezweifeln die Möglichkeit alle u. U. wichtigen Indikatoren in einem Index zu vereinigen, da diese sich möglicherweise widersprächen und weisen auf die soziale Dimension hin, die da wäre: Weniger kaufkräftigerer KonsumentInnen wären unter Umständen nicht in der Lage das mit dem Siegel „In-allen-Aspekten-Unterstützenswert“ versehene Produkt zu bezahlen und müssten deshalb durch die Verwendung mehrer Siegel in die Lage versetzt werden, bei Kaufentscheidungen Prioritäten auf den einen oder andere Faktor zu setzen. Alle Kommentierenden verbindet ein Misstrauen in die existierenden Siegel. Zu erfassende Indikatoren waren: „Bio“, Herkunft/Regionalität, CO²-Bilanz, Artenschutz/Monokulturen/Größe des Landwirtschaftlichen Betriebes, Nachhaltigkeit, Tierschutz, Giftgehalt. Aus der Vielzahl der Indikatoren und der teilweisen Unschärfe der Begriffe ergab sich die Kritik am Konzept der „Ein-Siegel-Politik“.

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Frage der Woche, 10. September 2012

Gepostet von am Sep 10, 2012 in Aktuelles, Frage der Woche | 15 Kommentare

In welchem Rahmen sollen Importe und Exporte von Agrarrohstoffen zwischen der EU und Drittstaaten möglich sein?

Fazit: Soweit erkennbar ist eine weitgehend Ernährungssouveränität Konsens. Bei den Fragen, was das konkret bedeutet und wie es erreichbar ist, gehen jedoch die Meinung weit auseinander. Handelsbeschränkungen im Allgemeinen und von Futtermittelimporten im Besondern seien nach meinung einer breiten Mehrheit wünschenswert, strittig ist aber der genaue Umfang.

Zusammenfassung: Weitgehend unstrittig scheint zu sein, dass die jetzige Situation untragbar ist. Welche Alternative wünschenswert sei, geht aus der Debatte jedoch nicht eindeutig hervor. Einige wünschen sich eine Landwirtschaft, die innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs wirtschaftet, andere möchte auf die Produktivität industrialisierter Landwirtschaft nicht verzichten.

Für die Idee, nur hochveredelte Produkte international handelbar zu machen gab es keine FürsprecherInnen. Diejenigen, die auf eine in sich geschlossene Landwirtschaft setzen, befürworten auch die Selbstversorgung mit Kaffee etc. aus dem eigenen Garten (Gleichzeitige Förderung von Kleinst- und Nebenerwerbshöfen), was dort nicht wächst gibt’s nicht. Andere sind auch durchaus zum Verzicht bereit und fordern nur bio-fair-trade Güter zum Import zuzulassen, befürchten jedoch eine soziale Unausgewogenheit sollte die Knappheit, etwa von Südfrüchten und Fleisch, über den Preis reguliert werden. Als möglichen Hebel zur Förderung wünschenswerter Landwirtschaft wurde die GAP ausgemacht, ein Hindernis seien, neben dem Kapitalismus im Allgemeinen, handelsrechtliche Verpflichtungen (WTO u. ä.). KommentatorInnen, die sich weiter den Import von Gen-Soja wünschen, fanden sich nicht.

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PLAN B: Die Tour ist gestartet

Gepostet von am Aug 29, 2012 in Aktuelles, Allgemein | Keine Kommentare

“Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen”, soll ein bekannter Altkanzler einmal gesagt haben. Die Fraktion DIE LINKE macht das anders. Sie geht nicht zum Arzt, sondern auf Tour. “PLAN B – Das rote Projekt für einen sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft” heißt das visionäre Projekt, das die Abgeordneten der Fraktion in diesem Sommer während einer Reise quer durchs Land vorstellen und Bürgerinnen und Bürger einladen, es mit zu gestalten.

Am 28. August machten sie Station in der Prignitz. In Perleberg luden sie ein, über Visionen für die neue Gestaltung unserer Gesellschaft bis ins Jahr 2050 nachzudenken.

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